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Meldung vom 05.03.2010
Wahlprogramm der NRWSPD – Juso-Hochschulgruppen erfolgreich
Die Juso-Hochschulgruppe Münster blickt mit großer Zufriedenheit auf das Wahlprogramm der NRWSPD für die Landtagswahl am 9. Mai. In vielen Punkten konnte man die Delegierten überzeugen und Forderungen der Hochschulgruppe durchsetzen. So trägt gerade der Bereich Hochschulpolitik die Handschrift der Juso-Hochschulgruppen.
In ihrem Wahlprogramm fordert die SPD die Abschaffung aller Bildungsgebühren – egal in welcher Form. Somit wird auch endgültig Abstand von Langzeitstudiengebühren genommen, deren Einführung schon damals von der Juso-HSG kritisiert wurde. Inzwischen steht die NRWSPD geschlossen und überzeugt hinter dieser Forderung. Auch das Zweitstudium soll nach der Wahl gebührenfrei werden.
Weitere Erfolge erzielten die Hochschulgruppen. Das Bachelorstudium muss umfassend überarbeitet und endlich vergleichbar werden, Quoten bei der Aufnahme eines Masterstudiengangs soll es nicht geben und die Studentenwerke sollen endlich wieder ausfinanziert werden, was den Studierenden individuell hilft. Außerdem sollen, anders als im ersten Programmentwurf, in dem nur die „Entmachtung“ gefordert wurde, die Hochschulräte abgeschafft werden. Die Juso-Hochschulgruppen begrüßen dies als wichtigen Schritt zu einer demokratischen Hochschullandschaft.
Das Wahlprogramm zeigt auch, dass für die Juso-Hochschulgruppen Gleichstellungspolitik fester Bestandteil einer guten Hochschulpolitik ist: So wird abschließend gefordert, den Frauenanteil an den Hochschulen auf 50 Prozent zu erhöhen und somit für eine nachhaltige Frauenförderung in Forschung und Lehre zu sorgen.
„Insgesamt zeigt die NRWSPD im Wahlprogramm, dass sie den Juso-Hochschulgruppen und den Studierenden zugehört und ihre Anliegen verstanden hat. Sie beweist im Vergleich zu den anderen in NRW antretenden Parteien den größten Sachverstand im Bereich der Hochschulpolitik, auch weil sie viele Dinge anspricht, die andere nicht einmal nennen“; erklärt Veith Lemmen, Landeskoordinator der Juso-Hochschulgruppen NRW, der sich der Juso-HSG Münster immer noch sehr verbunden fühlt. Er macht auch deutlich: „Nun geht es für uns um einen Regierungswechsel und eine Landesregierung unter SPD-Führung. Sollte dies gelingen werden wir die Umsetzung des Wahlprogramms penibel und vehement einfordern.“
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